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Rauch- und Feuerschutztüren

 

Feststellanlagen für Rauch- und Feuerschutztüren

 
Aus Gründen des baulichen Brandschutzes werden Gebäude in Brandabschnitte geteilt. Die Bauaufsichtsbehörden schreiben vor, dass Türöffnungen in Brandabschnitten mit Rauch- oder Feuerschutztüren verschlossen sein müssen. Allerdings stören im Schloß liegende Türen oft den Betriebsablauf. Das Offenhalten von Feuerschutztüren ist nur erlaubt, wenn sie mit einer Feststellanlage versehen ist.
 
 Funktionsschema einer Feststellanlage
 
 GEZE TS 5000 mit R-IS-Gleitschiene
 
Elektromechanischer Türschließer mit Schließfolgeregelung, integriertem Rauchschalter und Netzteil
 
Eine solche Feststellanlage für Feuerschutzabschlüsse besteht aus:
 
  • Rauch- oder Thermoschaltern zur Detektion eines Brandes und zum automatischen Auslösen der Feststellvorrichtung 
  • Türhaftmagneten oder elektromechanischen Türschließern zum Feststellen des Feuerschutzabschlusses
  • Drucktaster zur manuellen Auslösung des Feuerschutzabschlusses
  • Stromversorgung für Rauchschalter und Haftmagnete
 
Feststellanlagen halten im normalen Betriebsablauf Feuerschutztüren mit einer Haltevorrichtung (Haftmagnet o.ä.) offen. Erkennen die Rauch-
oder Thermoschalter einen Brand, geben sie einen Imuls an die Haftmagnete, die die festgestellte Feuerschutztür freigeben. Rauch bleibt
wesentlich länger auf einen Brandabschnitt beschränkt. 
 
Feststellanlage mit Haftmagnet mai-sicherheitstechnik.de
Feststellanlage mit Haftmagnet
 
Feststellung mit Türhaftmagnet,
Türe geöffnet
mai-sicherheitstechnik.de Sicherheitskennzeichnung Brandschutztüre
Feststellung mit Türhaftmagnet,
Türe geschlossen
       
 
Eine Rauchschaltanlage muß vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen werden. In den DIBt-Richtlinien sind die Überprüfungen festgehalten, die zur Zulassung notwendig sind.
 
T- 30 Brandschutztüre
T 30 Brandschutztüre 2-flügelig
 

Periodische Überwachung

 
Die Rauchschaltanlage muß vom Betreiber ständig betriebsfähig gehalten und mindestens einmal monatlich auf ihre einwandfreie Funktion überprüft werden. Hier sind besonders die angeschlossenen Rauch- bzw. Thermoschalter durch Simulation der Brand-Kenngröße (z.B. Prüfgas) zu prüfen.
 
Außerdem ist der Betreiber verpflichtet, mindestens einmal jährlich eine Prüfung auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken aller Geräte sowie eine Wartung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen, sofern nicht im Zulassungsbescheid eine kürzere Frist angegeben ist. Diese Prüfungen und die Wartung dürfen nur von einem Fachmann oder einer dafür ausgebildeten Person ausgeführt werden. Umfang, Ergebnis und Zeitpunkt der periodischen Überwachung sind aufzuzeichnen und in einem Betriebsbuch aufzubewahren.
    

 

Feuerschutztüren

 
Ziel der Feuerschutzabschlüsse ist es, einen Brand auf einen Brandabschnitt zu begrenzen und eine Brandausbreitung auf andere Brandabschnitte zu verhindern.  Wenn in Brandwänden oder feuerbeständigen Wänden Tür- oder Toröffnungen vorhanden sind, müssen diese mit geeigneten Feuerschutzabschlüssen ausgerüstet werden.
 
Feuerschutzabschlüsse sind in der DIN 4102/5 in Feuerwiderstandsklassen eingestuft:
 
Feuerwiderstandsklasse
Feuerwiderstandsdauer in
Minuten
T 30
> 30
T 60
> 60
T 90
> 90
T 120
> 120
T 180
> 180
mai-sicherheitstechnik.de mai-sicherheitstechnik.de
 
Sowie die Anforderungen an die Feuerwiderstandsdauer der Wände bestehen, müssen die Feuerschutzabschlüsse die gleiche Feuerwiderstandsklasse aufweisen, wie in folgender Tabelle: 
 
Innere Brandwände:  
Feuerbeständige Innenwände, die anstelle von Brandwänden zugelassen werden 
 
T 90
Feuerbeständige Trennwände:  
Öffnungen notwendiger Treppenräume zum Untergeschoss, zu nicht ausgebauten Dachräumen, Werkstätten, Läden,
Lagerräumen und ähnlich genutztenRäumen 
 
 
T 30
mai-sicherheitstechnik.de mai-sicherheitstechnik.de
  
Weitere Anforderungen sind in den Landesbauordnungen und in Verordnungen oder Richtlinien für Bauten besonderer Art oder Nutzung enthalten, wie u. a.:
 
  • Garagenverordnung
  • Warenhausverordnung
  • Versammlungsstättenverordnung
  • Gaststättenverordnung
  • usw.
 
Zusätzlich kann in besonderen Fällen auch gleichzeitig die Forderung nach Rauchschutz bestehen. 
  
Für fast jeden Verwendungszweck gibt es Feuerschutzabschlüsse in verschiedenen Bauarten wie:
 
  • Flügeltüren und Flügeltore
  • Schiebetüren und Schiebetore
  • Rolltüren und Rolltore
  • Hubtüren und Hubtore
  • Falttore
  • Klappen
  • Abschlüsse im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen 
 
FH-Tor mit Feststellanlage
mai-sicherheitstechnik.de
 
FH-Tor mit Feststellanlage
Brandschutz-Schiebetor
 
Brandschutz-Schiebetor
 
Verschiedenartige Werkstoffe wie Stahl, Holz, Aluminium und Glas werden verwendet. Abschlüsse mit einer Breite bzw. Höhe von mehr als 2500 mm werden als Tore bezeichnet. Klappen sind kleine Flügeltüren, die üblicherweise nur zum Verschluss von Revisionsöffnungen eingesetzt werden.
 
Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein und einem Brand für die Dauer der ermittelten Feuerwiderstandsklasse Widerstand bieten. 
 
Jeder zugelassene Feuerschutzabschluß muß mit einem Kennzeichnungsschild aus Stahlblech, das an dem Abschluß dauerhaft durch Schweißen oder Nieten angebracht ist, gekennzeichnet sein. 
 
An Feuerschutzabschlüssen müssen regelmäßige wiederkehrende Prüfungen und Wartungen (1 Jahr) vorgenommen werden. Die durchgeführten Maßnahmen und Ergebnisse sind in einem Prüfbuch oder Prüfprotokoll festzuhalten.
 
Gerne übernehmen wir nicht nur die fachgerechte Montage von Feuerschutzabschlüssen in allen Bauarten und Größen, sondern auch die jährliche Prüfung und Wartung.  
 
Sie erreichen uns telefonisch unter 07234/946330 oder per eMail an info@mai-sicherheitstechnik.de
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